Aktuelles/Archiv 2015

Schäfer Tino Barth mit seinen "Schutzeseln"

Niedersachsen

 

Esel sollen die Schafherden beschützen

 

Die Schafzüchter im Landkreis Vechta sind verzweifelt, die Wolfsangriffe auf ihre Schafherden nehmen zu und sind schon existenzbedrohend. Jetzt setzen sie auf Esel als "Geheimwaffe" gegen den Wolf. Hier einige Presseartikel und ein Link zum NDR:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Goldenstedt-Neue-Risse-alte-Position,wolf2188.html

Atikel NWZ.pdf
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2015-11_Wolf.pdf
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esel-wolf-oz-24-11-2015.jpg
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Pressemitteilung:

 

SPD muss Taten folgen lassen.

Abgeordneter Dr. Siemer: Schafhalter stehen vor dem Aus

 

Vechta/Goldenstedt- „Nirgendwo in Deutschland können einem einzigen Wolf so viele Schafsrissen zugeordnet werden. Dabei überwindet das Tier wiederholt Zäune, die bisher als wolfssicher galten. Auch in dem aktuellen Fall von Freitag auf Samstag bei Werner Olschewski in Goldenstedt. Viele Schäfer in unserer Heimat stehen mit ihren Betrieben vor dem Aus. Wenn die Landesregierung nicht jetzt endlich das Tier erschießen lässt, ist Schlimmeres zu befürchten“. Das erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer, der am Samstagmorgen zu den „Tatorten“ gerufen worden war.

 

Der Abgeordnete erinnerte daran, dass die CDU-Landtagsfraktion erst am 11. November im Landtag  in einer Anfrage an die Landesregierung die Frage gestellt habe, wann die Landesregierung endlich handeln wolle. Darauf habe der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse erklärt, wenn eine  DNA-Analyse beim nächsten Wolfsriss zeige, dass es wiederum der „Goldenstedt Wolf“ war, der Schafe reiße, müsse etwas passieren.  Die Biss-Spuren bei den neuerlichen Rissen zeigten  wolfstypische Merkmale (Kehlbiss, Aufreißen der Bauchdecke). „Ich fordere die SPD deshalb auf, dass sie ihren Worten nun Taten folgen lässt. Sie muss auf  Umweltminister Stefan Wenzel einwirken, dass der nun wirksame Maßnahmen ergreift und den Wolf entnimmt. Wenn die die SPD-Landtagsfraktion dazu nicht in der Lage ist, muss die Staatskanzlei mit Ministerpräsident Stefan Weil handeln.“

 

Bisher habe das Umweltministerium in der Sache nichts getan und nichts bewirkt. Wie Siemer erklärte, warten die Schäfer  auf Entschädigungszahlungen und das Umweltministerium sei ratlos, wie es die Schafe vor einem Wolf schützen könne. Wie man sehe, überwinde der Wolf/Wölfin mühelos auch höchste Zäune  und entwickle ein Beuteverhalten, das längst nicht mehr wolfstypisch sei. „Für besonders bedenklich halte ich es auch, dass der Wolf im Fall des Risses bei der Familie Huntemann mitten in einer recht dicht bebauten Siedlung gejagt hat. Das Maß ist voll!“.

 

European Meeting "Wool Scouring in Europe"

 

Vom 4. bis 6.11.2015 findet in Saugues/Frankreich eine Konferenz zum Thema Wollwäsche statt.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Atelier Marie-Therese Chaupin. In erster Linie geht es dort um die Facetten der Wollwäscherei in Europa, ohne die es keine schönen Wollprodukte gäbe.

Weitere Information bei Nathalie Ketterle info@kollektion-der-vielfalt.de

Die Einladung und das Programm:

 

dépliant programme EN.pdf
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Bulletin d'inscription EN A5.pdf
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lettre invitation EN.pdf
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Landesschafschau NRW in Lindlar

 

Am Sonntag den 21. September fand eingebunden in der Kreistierschau eine große Landesschafschau mit über 130 Tieren statt. Auch die Coburger Füchse waren gut vertreten, in drei Ringen wurden die Zuchtböcke und die Schafe gerichtet.

 

Bei den Böcken siegte ein Jährlingsbock (DE 01 05 106 53011 NW-HK; Bild links) im Besitz von Frau Barbara Hofmann, Reichshof. Ein Bock mit großem Rahmen und viel Linie, in der Rückenlinie etwas instabil konnte er jedoch durch seine Wolle überzeugen. Charakterisiert durch einen guten festen Stapel, einen festen Griff und eine gleichmäßige Pigmentverteilung, vielleicht etwas zu ausgeprägte Backenwolle. An zweiter Stelle wurde der Bock (DE 01 05 105 67483 NW-HR) aus dem Besitz von Reiner Fengels, Hamminkeln rangiert, der leicht lose in der Wolle die Richtergruppe nicht in letzter Linie überzeugte.

 

Die Schafe wurden in zwei Klassen gerichtet. In der ersten Klasse siegte eine bereits dreimal gelammte stabile Vertreterin ihrer Rasse (DE 01 05 103 77592 NW-ST; Bild links) mit großem Rahmen. Züchter und Besitzer sind Frank und Fabian Steiner, Waldbröl. Bei der Auswahl der Rassesiegerin musste sie sich der jüngern einmal gelammten Klassensiegerin des zweiten Rings geschlagen geben. Das junge Mutterschaf (DE 01 05 105 20229 NW-FH; Bild rechts) ausgestattet mit viel Charme zeichnete sich insbesondere durch ein gutes Fundament mit dunkeln, kräftigen Klauen und einer sehr guten Wolle aus. Auf dem Ring zur Auswahl des Landessiegers der Landschafe wurde das Mutterschaf aus der Zucht von Reiner Fengels, Hamminkeln besonders herausgestellt und als Reservesieger der Veranstaltung gekürt.

Der Wollsieg ging an ein ebenfalls einmal gelammtes Schaf (DE 01 05 105 67848 NW-HR; im Bild rechts zusehen) aus der Zucht von Frau Hofmann, Reichshof. Auch dieses Schaf zeigte einen guten Rahmen, ein korrektes Fundament mit straffer Fesselung. Wie auch auf der Spezialzuchtschau in Ahorn legte die Richtergruppe Wert auf die Bauchwolle bei der Rangierung. Die Bauchwolle war bei dem mehrfach gelammten Schaf (DE 01 05 105 05942 NW-FG; im Bild links zusehen) aus der Zucht von Hagen Fach, Gummersbach nicht so stark ausgeprägt, in der Wollstruktur und Pigmentierung waren beide Schafe gleichwertig, so dass die Preisrichter sehr lange abwägen mussten.

 

Bei den Züchtersammlungen traten Land- und Fleischschafe gegeneinander an. Insgesamt 17 Züchter stellten einen Bock und zwei Mutterschafe der Kommission vor, ein beeindruckender Ring von Zuchttieren verschiedener Couleur. Auch in dieser Wertung überzeugten die Tiere der Zuchtstätte Reiner Fengels, Hamminkeln. Eine sehr harmonische, ausgewogene Gruppe, die sich nur hinter der Landessiegersammlung der Rasse Suffolk und den 1b rangierten Schwarzköpfigen Fleischschafen einreihen musste.

 

Dr. Peter Richterich

www.thoms-richterich-gbr.de        

 

 

Otto Behringer und der Tagessieger (Kat.-Nr. 37)

Spezialzuchtschau und Jahreshauptversammlung am

19. und 20. September in Ahorn

 

Am 19. und 20. September 2015 trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Fuchsschafzüchter zur Spezialzuchtschau in der "Alten Schäferei" am Gerätemuseum in Ahorn.

 

Als Preisrichter fungierter Arno Rudolph aus Thüringen. Der zweite Preisrichter Stephan Graf aus Bayern war leider verhindert. Ihre Schafe zur Schau stellten Meike Avramut-Lampe aus Jade, Otto Behringer aus Amorbach, Siegfried Brunner aus Laaber, Erhard Heinle aus Kirchheim, Verena Täuber aus Kronach sowie Wilfried Wachtendorf aus Aurich-Tannenhausen.

 

Los ging es bereits vor 8:30 Uhr mit dem Auftrieb und Wiegen der Coburger Fuchsschafe. Um 9:00 Uhr erfolgte die Eröffnung des Preisrichtens, ab 9:00 Uhr fand dann die Bewertung der Tiere nach Klasseneinteilung, Kürung der Siegertiere, Wollsieger und Tagessieger statt. Im Anschluss erfolgt die Bewertung der Züchtergruppen und die Preisverteilung.

Hier die Ergebnisse:

Ergebnisse Zuchtschau Ahorn.pdf
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Im Anschluss an die Spezialzuchtschau bot sich den Mitgliedern der AG die Möglichkeit zu einem Bummel im Gerätemuseum in Ahorn, wo es an diesem Tag neben der in der Dauerausstellung gezeigten historischen Schäfereigeräte auch alte Traktoren und Landmaschinen zu bestaunen gab. So konnte ein alter Dreschkasten der Firma Lanz, eine Windfege, ein Stiftendrescher sowie ein Kartoffeldämpfer in Aktion bestaunt werden.

 

Am Abend, so gegen 19:30 Uhr, traf man sich dann zur Jahreshauptversammlung in der Schnitzelstube in Triebsdorf. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vorstandes und des Zuchtbeirates.

Dem zukünftigen Vorstand nicht mehr angehören werden Frauke Wechselberg, als Sprecherin des Zuchtbeirates, sowie Dr. Carl Wechselberg als Schriftführer. Beide gaben nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit ihre Ämter auf eigenen Wunsch in neue Hände.

 

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung hatten die Fuchsschafzüchter, welche wieder aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, die Möglichkeit zum regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten aus dem ganzen Land.

 

Am Sonntag den 20. September 2015 bestand hatte dann die Öffentlichkeit die Möglichkeit die Fuchsschafe am Gerätemuseum in Ahorn zu bewundern.

 

Bildergalerie Ahorn 2015

 

Matthias Schäfer

 

Das ist der neue Vorstand:

 

1. Vorsitzende  Meike A.-Lampe

2. Vorsitzende Verena Täuber

Kassenwart Otto Behringer

Schriftwart Matthias Schäfer

Sprecher des Zuchtbeirates Hans Josef Geurtz

 

 

Und der neue Zuchtbeirat:

 

Franz Vögerl

Erhard Heinle

Sebastian Ostmann

Dietrich Pax

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Die Deutschen Jungzüchtermeister (Einzel- und Gruppensieger)

Deutsche Jungzüchter-Meisterschaft ein toller Erfolg für die Schafhaltung

 

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand im Rahmen der Agrarmesse Land Tage Nord in Wüsting am 22.08. und 23.08.2015 mit großem Erfolg die 1. Deutsche Jungzüchter Meisterschaft der Schafzuchtverbände statt. Über 50 junge Schäferinnen und Schäfer konkurrierten in 6 verschiedenen Klassen um den Titel “Deutscher Meister der Jungzüchter“. Heiko Schmidt, Vorsitzender des Landesschafzuchtverbandes Weser-Ems und Meike Avramut-Lampe hatten mit ihrem Team einen perfekt organisierten Wettbewerb vorbereitet. Die Preisrichter/-innen Anette Wohlfahrt, Verena Täuber, Diana Barth, Hannes Fitsch, Frauke Muth und Andreas Humpert konnten an diesen Tagen nicht nur toll herausgebrachte Schafe bewundern. Sie bescheinigten den Teilnehmern ein ausgeprägtes Fachwissen, viel Gefühl für das Tier und sehr viel Engagement. So gab es in den einzelnen Klassen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Siegertrophäen. Dem Publikum wurde stets etwas Neues präsentiert und fachlich, unterhaltend kommentiert, so dass immer wieder Beifall für die gezeigten Leistungen und Schaubilder aufbrandete.

 

Heiko Schmidt rief bei der Siegerehrung dazu auf, eine solche Veranstaltung als Chance zu begreifen. Eine bessere Gelegenheit gebe es nicht, die Herausforderungen aber auch die Freude und die Naturverbundenheit der Schafhaltung insbesondere jungen Menschen zu vermitteln. Dies fiel bei der anschließenden Siegerehrung nicht schwer, denn es gab ausnahmslos strahlende Gesichter der Medaillengewinner.

 

Alle Ergebnisse und Bilder hier:

http://www.schafzucht-niedersachsen.de/Schafzucht-Verbaende-Niedersachsen/index.php?option=com_content&view=article&id=478:jungzuechter-begeistern-mit-engagement-und-fachwissen&catid=95:nachrichten-alle-verbaende&Itemid=650&lang=de

Spezialzuchtschau der Arbeitsgemeinschaft in Ahorn 19. und 20. September

 

Fuchsschaffreunde können sich wieder auf die Spezialzuchtschau der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Fuchsschafzüchter freuen. Am Wochenende, 19./20. September 2015 findet im Rahmen des 30. Museumsfestes der Alten Schäferei des Gerätemuseums in Ahorn die Zuchtschau statt. Züchter aus Niedersachsen und Bayern freuen sich ihre schönsten Fuchsschafe zu präsentieren. Als Richter stehen Arno Rudolf aus Thüringen und Stefan Graf aus Bayern zur Verfügung.

 

Zum Ablauf der Spezialzuchtschau:

Samstag 19.9. Auftrieb der Schafe bis 8.30 Uhr, Beginn des Preisrichtens 9.00 Uhr

Aufgetrieben werden gekörte Böcke und Muttertiere aller Altersklassen, Jährlinge ohne Lammung und Lämmer von mindestens 5 Monaten. Es wird nach Altersklassen bewertet und auch Zuchtgruppen (Bock und zwei Mutterschafe). Die Spezialzuchtschau findet ganztägig auf dem Gelände des Schäfereimuseums statt.

 

Um 19.30 Uhr findet die Jahreshauptversammlung der AG-Fuchsschaf in der "Schnitzelstube" in Triebsdorf statt. Diesmal finden Wahlen des Vorstands statt. Wir hoffen auf rege Beteiligung der Mitglieder.

 

Am Sonntag 20.9. können die Gäste des Museumsfestes die Schafe in unserer Ausstellung sehen und mit den Züchtern ins Gespräch kommen. Die AG-Fuchsschaf bietet hier viel Information über das Coburger Fuchsschaf.

 

http://geraetemuseum-ahorn.de/ 

 

Ahorn 2015_Katalog.pdf
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Ahorn Katalog 2015 Titelblatt 1.pdf
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8. Niedersächsischer Landschaftag

 

Am Samstag, dem 05. September 2015 in 27283 Verden, Lindhooper Str. 92 (Niedersachsenhalle)

Aus niedersächsischen und westfälischen Stammzuchten werden über 80 zuchtwertgeschätzte Böcke der Rassen Coburger Fuchsschaf, Weiße Gehörnte Heidschnucke, Weiße Hornlose Heidschnucke und Geschecktes Bergschaf aufgetrieben.

Die Böcke stammen von 39 verschiedenen Vätern und präsentieren die genetische Bandbreite der aktiven Zuchtpopulation! Ein Besuch lohnt sich.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

Auftrieb        ab 7.00 Uhr

Körung         8.00 – 10.30 Uhr

Prämierung   10.30 - 12.30 Uhr

Auktion         ab 13.30 Uhr

Information beim Landesschafzuchtverband Niedersachsen, Tel: 0511-329777

schafzuchtverband@lwk-niedersachsen.de

 

katalog_verden_2015.pdf
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Ferienpassaktion mit Schafen 7. und 11. August 2015

 

Die Kinder aus den Gemeinden Jade, Ovelgönne und Stadland (Wesermarsch) hatten wieder viel Spaß bei den Ferienpassaktionen in den Schäfereien von Meike Lampe und Sylvia Walther. Unter dem Motto "Rund ums Schaf" konnten die Kinder etwas über Schafe erfahren, wie Schafe geschoren werden und anschließend konnten die Kinder die Wolle waschen und zu Seifenbällen filzen. Hier hatten die Kinder auch Gelegenheit für die Deutsche Jungzüchtermeisterschaft in Wüsting zu üben, ein Schaf am Strick führen und zu präsentieren. Bei bestem Wetter gab es noch Erfrischungen und ein leckeres Eis. 

Wollsammlung beendet

 

Liebe Fuchsschaffreunde,

 

die Wollsammelaktion ist jetzt beendet und die Firma Hegatex hat die Wolle bei Sebastian Ostmann in Vechta abgeholt. Es ist jede Menge zusammengekommen. Ein ganzer LKW voll.

 

Ihr könnt eure Rechnung an Hegatex schreiben. (Bitte 3kg für den Sack abziehen)

Das Rechnungsformular hier zum Download.

 

Carl Wechselberg

Telefon 04382/9207180

carl@wechselberg.de

Rechnung_Hegatex_2015.pdf
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67. Tarmstedter Ausstellung vom 10. bis 13. Juli 2015

 

Zum zweiten Mal war die AG-Fuchsschaf auf der Tarmstedter Ausstellung mit einem Stand vertreten. In diesem Jahr teilten sich die Fuchsschafe das Ausstellungszelt mit den Alpakas, das diesmal schön groß war und viel Platz bot. Diese große Landwirtschaftliche Ausstellung war gut besucht, rund 99.000 Besucher lockte die Veranstaltung an den vier Tagen nach Tarmstedt, trotz wechselhaften Wetters.

 

Am Freitag und Samstag waren Frauke und Carl Wechselberg mit ihren Fuchsschafen da und hatten wieder ihren Spinnkreis aus Schleswig-Holstein mitgebracht, die ihr Können am Spinnrad unter Beweis stellten. Eine Palette an handgefertigten Wollprodukten und Fellen wurde präsentiert und zeigte wie schön und vielfältig die Wolle vom Coburger Fuchsschaf ist. Eine Rassedemonstration im Tierschauring rundete das Programm ab.

 

Am Sonntag wurden Wechselbergs von Meike Lampe,  Sylvia Walther und Uwe Ralle abgewechselt, der eine kleine Gruppe mit Mutterschafen und Lämmern mitgebracht hatte. Das Zelt war am Sonntag sehr gut besucht, die Alpakas und die Fuchsschafe zogen gleichermaßen Publikum an und profitierten voneinander. Eine Attraktion für die Kinder war Uwes Flaschenlamm, das sich bereitwillig streicheln ließ und von den Kindern mit der Flasche gefüttert wurde. Es wurden viele interessante Gespräche geführt,  es gab viele Anfragen zu Fuchsschafen. Das Spinnhandwerk führte Sylke Heininger vor und hatte am Ende einige Knäuel Strickwolle fertig. Im Angebot waren Wollprodukte, kardierte Wolle und Felle, die eine gute Nachfrage hatten.

 

Am Montag hatten alle die Standdienst hatten noch Zeit über die Ausstellung zu bummeln und noch ein Messeschnäpchen zu ergattern. Danke an Manfred Tomforde und Jan Peters, die uns wie im letzten Jahr am Stand gut vertreten haben.

 

Insgesamt war die Tarmstedter Ausstellung wieder eine gelungene Veranstaltung und ist eine gute Möglichkeit das Coburger Fuchsschaf im Norden bekannter zu machen. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich hier optimal präsentiert, der Veranstalter ist begeistert und hat uns schon für nächstes  Jahr eingeladen. Wir sind gerne wieder dabei.

 

Sylvia Walther

 

http://www.tarmstedter-ausstellung.de/

Schafausstellung im Rahmen des Bartholomäusmarktes

Am Sonntag, 23. August 2015 in Mönchberg im Spessart.

 

Die Regierung von Unterfranken, der Markt Mönchberg, der Naturpark Spessart, der Landschaftspflegeverband Miltenberg und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt veranstalten im Rahmen des Bartholomäusmarktes in Mönchberg am Sonntag, 23. August 2015 eine

Ziegen- und Schafrassenausstellung. Die 20 verschiedenen Rassen, unter anderem auch Coburger Fuchsschafe, werden im Zweistundentakt den interessierten Zuschauern vorgestellt. Mehrmals am Tag wird dem Publikum das Scheren von Schafen vorgeführt. Begleitend bieten die Selbstvermarkter hervorragende Produkte von Ziege und Schaf wie z.B. Käse, Bratwurst, Salami etc. zur Verkostung und zum Kauf an.

 

Information: Eberhard Heider, Tel. 06021/4144-13

Erste Stammbockschau der VDL auf der Internationalen Grünen Woche 2016 geplant

 

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) richtet in Abstimmung mit der Messe Berlin im Jahr 2016 erstmals eine Stammbockschau aus. Das züchterische Großereignis soll anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) durchgeführt werden. Die IGW findet in der Zeit vom 15. bis zum 24. Januar 2016 auf dem Messegelände Berlin statt. Die VDL und ihre Mitgliedsverbände laden alle Schafzüchter ganz herzlich mit ihren Tieren nach Berlin zu diesem besonderen Wettbewerb ein.

 

Homepage VDL

AG-Fuchsschaf auf der Tarmstedter Ausstellung

 

Vom 10. bis 13. Juli 2015 findet die 67. Tarmstedter Ausstellung statt. Die AG-Fuchsschaf hat auf dieser großen Landwirtschaftlichen Ausstellung wie im letzten Jahr einen Stand. Am Freitag/Samstag 10./11. sind Frauke und Carl Wechselberg mit Fuchsschafen und ihrem Spinnkreis am Stand. Sonntag und Montag 12./13. werden sie dann von Uwe Ralle, Sylvia Walther und Meike Lampe abgelöst. Es werden Fuchsschafe ausgestellt, Sylke Heininger zeigt ihr Können am Spinnrad und es werden Wollprodukte angeboten. An allen Tagen findet im Vorführring eine Rassedemonstration mit Fuchsschafen statt. Das Lamm von Uwe Ralle, dass im letzten Jahr von Tamme Hanken (Der XXL-Ostfriese) ausgesucht wurde, ist jetzt schon erwachsen und wird dort versteigert.

Wir brauchen noch Unterstützung am Stand und würden uns freuen wenn noch jemand am Sonntag, besonders aber am Montag Zeit hätte.

 

http://tarmstedter-ausstellung.de/

5. Ostholsteiner Schaftag im Museumshof Lensahn

 

Der Schafmarkt in Lensahn am Pfingstsonntag gehört inzwischen zu den festen Terminen der Ostholsteinischen Schafhalter. Der Schaf-und Ziegenzuchtverband S-H mit seinem Unterbezirk Ostholstein ist sehr aktiv und plant, organisiert und führt die Veranstaltung mit wenigen Aktiven perfekt durch. In diesem Jahr hatten wir große Sorgen wegen des wechselhaften Wetters, aber nach Regentagen vor Pfingsten war sowohl beim Aufbau der großen Zelte, als auch am Pfingstsonntag das Wetter wunderbar. So war in diesem Jahr der Museumshof  mit weit über 1000 Gästen bestens besucht und die Stimmung unter Gästen und Ausstellern prima. Viele Züchter hatten zur Ausstellung Mutterschafe mit Lämmern gebracht, die sich offensichtlich sehr schnell an die ungewohnte Umgebung gewöhnten und sich bald von den Kindern streicheln ließen. Zur  beiderseitigen Freude.

Neben den ausgestellten Tieren gab es viele Attraktionen für Groß und Klein. Wer selber kreativ sein wollte, hatte die Möglichkeit zu Filzen, Schafe aus Papier und Wolle  zu basteln oder Buttons zu entwerfen und zu pressen. Daneben gab es  einen Wettbewerb im  Schäferschippen - Zielwurf und natürlich das große Zelt mit den Spinnerinnen vom Spinnkreis am Bungsberg, verstärkt durch die "Nordspinner". Auf der  "Wollmeile" waren unzählige Vliese der verschiedensten Schafrassen ausgelegt, so daß die großen Unterschiede in den Wollen erfühlt werden konnten. Hier deckten sich die Spinnerinnen mit neuem Material für ihr Hobby ein. Daneben gab es Verkaufsstände mit Produkten vom Schaf und natürlich die Gastronomie mit Leckereien vom Schaf. Zur Unterhaltung sorgten auch die in stündlichem Wechsel stattfindenden Vorführungen im Schafe scheren durch unseren Schafscherer Andreas Fick und das Hüten durch Hundetrainer Wolfgang Gresens, den wir schon von der "Grünen Woche" in Berlin vom letzten Jahr her kennen, mit seinem Hund Harlekin. Mit einem neuen Besucherrekord im Museumhof war der Schaftag  wieder eine gelungene Werbung für die Schafe.

 

Carl Wechselberg

Pressemittteilung des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz vom 28.05.2015

 

Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Wolfsmanagements in Niedersachsen:

  • Wolfsbüro beim NLWKN
  • intensivere Überwachung des Rudels in Munster
  • schnellere Rissbeurteilung
  • bundesweite Monitoring- und Kompetenzzstelle
  • neues Internetportal

1. Deutsche Jungzüchtermeisterschaft in Wüsting

 

MACH MIT!

 

Am 22. und 23. August 2015 wird im Rahmen der Agrarmesse Landtage Nord ein Wettbewerb für junge Schafzüchter stattfinden. Hier können die Jungzüchter ihr Wissen und Können über Schafzucht und Schafhaltung unter Beweis stellen. Die Jungzüchter treten je nach Altersgruppe (6-11 Jahre,12-17 Jahre, 18-25 Jahre) zur Meisterschaft um den Titel „Deutscher Jungzüchtermeister" an.

Im Bereich Theorie ist Fachwissen und im Bereich Praxis muss ein Tier vorgeführt und den Wertungsrichtern präsentiert werden. Hierzu können – nach vorheriger Anmeldung – auch eigene Schafe mitgebracht werden. Im Gruppenwettbewerb ist Teamgeist und Geschicklichkeit gefragt.

Ab dem 15. Juni 2015 steht der Fragenkatalog zur Verfügung.

 

Anmeldungen nimmt der Landes-Schafzuchtverband-Weser-Ems ab sofort entgegen.

Anmeldeschluss ist der 15.Juli 2015

Tel.: 0441/82123 oder lsv@lwk-niedersachsen.de

Meistersch_Jungzüchter_2015.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
Anmeldeformular.pdf
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VerenaTäuber mit Landwirtschaftsminister Brunner

Bericht vom Hoffest des Landwirtschaftsministerium in München am 9.5.2015.

 

In diesem Jahr durfte ich das Coburger Fuchsschaf und vor allem dessen Wolle auf diesem traditionellen Fest mit einem schönen, großen Stand im „Schmuckhof“ des Ministeriums vertreten.

Dieser Innenhof des Ministeriums, eindrucksvoll erbaut 1938, macht seinem Namen alle Ehre, Arkaden in allen vier Gebäudeseiten und einen großen Brunnen im Zentrum des Hofes.

Zahlreiche Besucher waren zu diesem Fest gekommen, gute alte und neue bayerische Musik sorgte im Innen- und Außengelände für beste Unterhaltung. Die neue bayerische Wollkönigin wurde feierlich gekürt. Viele Stände sorgten, neben Wein aus Franken, Fischspezialitäten, Apfel-und Aroniaprodukte aus Pauluszell , frischer Spargel, Kaffee der verschiedensten Zubereitungsarten und mehrere Bergkäsesorten, für beste Verpflegung mit ihren Produkten vom Schaf und Ziege. Am späten Nachmittag waren alle Produkte verkauft, obwohl Ziegenkäse und- Milch, sowie Lammfleisch als Geschnetzeltes und Rollbraten im Brötchen für manchen Verbraucher neu und ungewohnt waren. Milch- und Steinschafhalter sowie die Handspinngilde präsentierten ihre Produkte.

 

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besuchte bei seinem Rundgang alle Stände und so konnte auch ich die Wolle und deren Produkte des Fuchsschafes präsentieren. Ein ganz besonderer Dank gebührt Nathalie Ketterle und ihrer Tochter Isabelle, die ihre Produkte des Coburger Fuchsschafes in höchster Qualität vorstellten, was natürlich den Stand bereicherte und vieles von der Einlegesohle bis zur Jacke verkaufen konnten. Ich vertrat hauptsächlich die farblich interessante Wolle des Fuchsschaflamms.

 

Im Außengelände wurden verschiedene Schaf-und Ziegenrassen und zwei Mutterschafe mit Lämmern aus der Zucht Graf vorgestellt, die den starken Einfluss der Solognotes aus Frankreich auf die Entwicklung des Coburger Fuchsschafes in Bezug auf die Wolle verkörperten.

Trotz des recht wechselhaften Wetters war es ein schöner Tag für die Aussteller und für das Publikum. Für manche Südbayern war das Coburger Fuchsschaf bis zu diesem Tag eine bis dahin unbekannte Schafrasse in Bayern, auch für einen Franken ist München schon etwas Besonderes.

 

Verena Täuber

 

Homepage des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums:

http://www.stmelf.bayern.de/markt/045138/index.php

Hoffest des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums

 

Am 9.5. 2015 veranstaltet das bayerische Landwirtschaftsministerium ihr jährliches Hoffest in München und zwar im Schmuckhof des Ministeriums, Ludwigs. 2 von 10 - 18 Uhr , Schwerpunkt : Schafe & Ziegen mit Genussmarkt. Es werden lokale Schafrassen , auch das Coburger Fuchsschaf , gezeigt.

Nathalie Ketterle und Verena Täuber vertreten die Arbeitsgemeinschaft mit Wolle und Wollprodukten des Fuchsschafes.Das ausführliche Programm finden Sie unter :

 

http://www.stmelf.bayern.de/hoffest

Bockauktion Hilders

 

Wieder einmal trafen sich Züchter, Kaufinteressenten und Liebhaber des Coburger Fuchsschafes in Hilders/Rhön am 24.5.2015 zur „Gemeinsamen Absatzveranstaltung für Züchter der Rassen Rhönschaf und Coburger Fuchsschaf“, die als Eliteveranstaltung für diese Landschafrassen gilt. Züchter aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Weser-Ems hatten 17 Böcke gemeldet.

Diese waren in ihren Verbänden bereits gekört und stellten sich nun zur Rangierung in drei Altersgruppen, eingeteilt von den Richtern Arnd Ritter, Zuchtleiter des hessischen Schafzuchtverbands, und von dem Züchter Armin Bergmann.

 

1 a Bock in der ältesten Klasse wurde ein kräftiger, fleischbetonter Bock aus der Zucht Kieser, Thüringen,

1 a Bock in der 2. Altersklasse wurde ein sehr typischer Bock aus der Zucht Weishaupt, Rheinland - Pfalz.

In der jüngsten Klasse stellten die Richter den Star des Tages einen jungen, korrekten Bock aus der Zucht Wachtendorf an erste Stelle. Aus den 3 Siegern der 3 Klassen wurde der junge Bock von Wachtendorf zum Sieger der Fuchsschafe und zum  Reservesieger aus der 2. Altersgruppe, der Bock von Weishaupt erklärt. Wollsieger aller Tiere wurde ein Bock aus der Zucht Avramut-Lampe. 3 Sammlungen stellten sich dem  Wettbewerb um die beste Sammlung:

1. Preis: Zuchtbetrieb Bergmann, Züchtersammlung

2. Preis : Zuchtbetrieb Avramut-Lampe, Besitzersammlung

3. Preis : Zuchtbetrieb Engels, Nachzuchtsammlung 

 

Alle Tiere waren genotypisiert, 6 mal G1, 9 mal G2, 2 mal G3. Der Genotyp spielte bei den Käufern offensichtlich kein Kaufhindernis. Bayern hat ja in den letzten Jahren wenig Wert auf die Genotypisierung gelegt, rät aber jetzt doch, um die Absatzmöglichkeiten zu erhöhen, wieder  zur Bestimmung des Genotyps der Zuchtböcke.

 

Nach der Mittagspause fand die Versteigerung der Tiere statt. Nach Anlaufschwierigkeiten stiegen die Preise und so konnten am Ende der Versteigerung alle Tiere einen neuen Besitzer finden.

Der kleinste Preis lag bei 350,- €, der Höchste bei 1.450,- €, der  durchschnittliche Preis bei 630,- €.

Die Preise waren in Ordnung, Züchter und Käufer waren zufrieden.

 

Auffallend waren die unterschiedlichen Längen der kupierten Schwänze. Leider hat man auch zu kurz kupierte Schwänze gesehen. Allein vom Tierschutz her darf das lt. Gesetz nicht sein.

 

Alle 1 a Tiere erhielten vom Hessischen Schafzuchtverband eine Stallplakette. Der Wollsieger erhielt den Ehrenpreis der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Fuchsschafzüchter, sowie eine Plakette der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und eine Plakette des hessischen Schafzuchtverbands.

Der Züchter Wachtendorf wurde für seinen züchterischen Erfolg vom Land Niedersachsen geehrt.

Der hessische Schafzuchtverband ehrte die Züchter Siegbert und Armin Bergmann für die

1 a Siegergruppe bei den Rhönschafen und Coburger Fuchsschafen , ein nicht alltäglicher Erfolg.

Herzliche Glückwünsche allen Siegern!

 

Bis zum nächsten Jahr in Dermbach.

 

Verena Täuber

Hilders_2015_Ergebnisse_neu.pdf
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Fotos Erhard Heinle

Überregionale Auktion in Hilders am 25. April.2015

 

Der Hessische Verband für Schafzucht richtet in diesem Jahr die überregionale Bockauktion für Rhönschafe, Fuchsschafe, Tirolerbergschaf und Weißes Bergschaf aus. Die alle 2 Jahre im Wechsel mit dem Auktionsort Dermbach stattfindende Absatzveranstaltung bietet die Gelegenheit zum Erwerb der besten Böcke. Es werden wieder einige Züchter der AG-Fuchsschaf dabei sein. Wir wünschen gute Verkäufe.


Katalog_Hilders_2015_neu.pdf
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Veranstaltungshinweise des Landesschafzuchtverbandes Weser-Ems zum Thema Wolf:

  

1. Informationsveranstaltung des Landkreises Oldenburg am 31.03.2015 in Wildeshausen

 

2. Ganztägiges Wolfsseminar zum Thema „Wolf und Weidetierhaltung – Maßnahmen für ein friedliches Zusammenleben" in Echem am 23.04.2015

Presseartikel aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung:

Niedersachsen braucht neues Wolfkonzept
Artikel-HAZ-03-2015.pdf
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Staatssekretärin besucht Hof und Kita in Vechta

 

Die niedersächsische Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz besucht den Schafzuchtbetrieb von Werner Olschewski in Goldenstedt, 8 Schafe wurden kürzlich bei ihm gerissen, nun hat er Angst um seine Herde.

Bericht in der NWZ vom 26.2.:

 

NWZ_26_02.pdf
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"Keine Wolfsromantik in Niedersachsen"

 

In einer Aktuellen Stunde am 18.2. im Landtages hält der Niedersächsischer Umweltminister Stefan Wentzel eine Rede zum Thema Wolf in Niedersachsen. Hier der Pressetext: 

Rede_Wolf.pdf
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Sebastian Ostmann vor dem Ministerium

Erster Erfolg seit der Protestaktion beim Niedersächsischen Umweltministerium!

 

seit Anfang November hat es in den Landkreisen Vechta, Diepholz und Oldenburg insgesamt 21 Nutztierrisse mit Verdacht auf den Wolf gegeben. Dabei gab es mehr als 40 getötete und 25 verletzte Tiere. Bedauerlich ist, dass noch immer von Verdachtsfällen gesprochen wird und es noch keine DNA-Nachweise gibt. Obwohl erste DNA-Proben aus der Region bereits am 09.Dezember beim NLWKN in Hannover vorlagen. Der Landes-Schafzuchtverband hat durch Briefe an den zuständigen Umweltminister, unzählige Telefonate und Aktionen auf das Thema aufmerksam

gemacht und seinen Unmut geäußert.

 

Hervorzuheben ist hier die Übergabe eines Tierkadavers (Heidschnucke mit Verdacht auf Wolfsriss) an die Staatssekretärin im Umweltministerium. Ein herzliches Dankeschön an Sebastian Ostmann aus Vechta, unser Vorstandsmitglied Günter Lindeburg und alle Beteiligten. Das Medieninteresse war gewaltig und der Druck auf das Umweltministerium ist täglich gestiegen. Ein erster Erfolg ist, dass am 11. Februar zunächst der Landkreis Vechta und später auch der Landkreis Oldenburg in die Förderkulisse Herdenschutz aufgenommen wurden. Das bedeutet, dass Schafhalter aus diesen Landkreisen jetzt Anträge auf Förderung von Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung von Elektrozäunen oder die Anschaffung von Herdenschutzhunden, stellen können. Wir hatten die Förderrichtlinie bereits auf unseren Regionalversammlungen im Dezember vorgestellt. Informationen und Anträge finden Sie auf der Homepage des Umweltministeriums:

 

http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_landschaft/foerdermoeglichkeiten/richtlinie_wolf/richtlinie-wolf-129504.html.

 

Quelle: Landesschafzuchtverband Weser-Ems e.V.

 

Bericht von Verena Täuber vom Dettelbacher Bockmarkt.

 

Zum Jubiläumsbockmarkt der Bayerischen Herdbuchgesellschaft in Dettelbach am 18./19.2.2015 waren 7 weibliche Lämmer aus der Zucht Sellerer und 21 Böcke aus den Zuchten Finkenzeller, Huber, Bergmann, Sellerer, Heinle , Meier und Behringer gemeldet. 19 Böcke wurden den Richtern zur Körung vorgestellt, wovon 18 in die Körklasse I und einer in die Klasse II eingestuft wurden.
2 Böcke aus dem Betrieb Bergmann wurden nur gekört, da sie für Hilders vorgesehen sind.
So konnten die Käufer am 19. Februar zwischen 17 Tieren wählen. Die Tiere wurden alle sehr gut bewertet, die Qualität war sehr gut, obwohl leichte Fehler im Fundament nicht zu übersehen waren. Waren im letzten Jahr ein Zuviel an Backenwolle und mangelnde Bauchwolle noch offensichtliche Mängel , so stellten die Züchter in diesem Jahr in dieser Hinsicht einwandfreie Tiere vor.

 

Am Versteigerungstag waren zahlreiche Kaufinteressenten erschienen und so hoffte man auf ein gutes Ergebnis. Leider spielte in diesem Jahr die Genotypisierung wieder eine große Rolle , in Bayern hatte man das in den letzten Jahren vernachlässigt und so wiesen viele Tiere kein gutes Ergebnis auf, auch das beeinflusste die Kaufentscheidung mancher Käufer. Die Lämmer aus dem Betrieb Sellerer verkörperten ein einheitliches , aufgewecktes und typvolles Tier , es war einfach schön , den Tieren zuzuschauen und so fanden alle Tiere reißenden Absatz zu einem Durchschnittspreis von ca. 260 €, wovon man sonst nur träumen kann. Auch die Böcke fanden fast alle neue Besitzer, da hatten wohl manche Züchter bessere Preise erwartet, denn manche Tiere lagen mit 350 € nur knapp über dem Aufwurfspreis. Die Preise schwankten daher zwischen 350 € und 800 €, im Durchschnitt ca. 420 €.
Trotzdem können die Züchter mit dem Ergebnis leben und die Bayerische Herdbuchgesellschaft war bestimmt auch froh , dass auch bei den Landschafen der Markt nahezu geräumt war.


http://www.bhg-schafzucht.de/

Informationen zum Thema Wolf:

FLYER_VDL_BDZ.pdf
PDF-Dokument [3.0 MB]
FK_Wolf_VDL-BDZ.pdf
PDF-Dokument [264.3 KB]

Veranstaltungen zum Thema Wolf:

Einladung_Wolfssymposium_.pdf
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Presseartikel Vechta/Hannover

 

Schafhalter: Jetzt reicht es, Herr Minister!

 

Die Offenlegung der Ergebnisse der DNA-Analyse von durch den Wolf gerissenen Schafen und eine Förderung für die Schafhalter im Landkreis Vechta, fordert Sebastian Ostmann aus Vechta, der Herdbuch-Schafe in seinem Besitz hat und sich  Sorgen um seine Existenz macht. Er hat sich an den CDU-Wahlkreisabgeordneten Dr. Stephan Siemer und Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel gewandt. Siemer hatte bereits in einer eine Anfrage an die Landesregierung bezüglich der Aufnahme der Schafhalter des Kreises Vechta in die Fördermaßnahme gefordert. Den „Offenen Brief“ übergab der Schafhalter, auch im Namen seiner Berufskollegen am Dienstag im Umweltministerium in Hannover.

 

Der Schafhalter aus Vechta weist darauf hin, dass seit Anfang November 2014 mehr als 40 Schafe auf Weiden im Landkreis Vechta getötet, qualvoll verendet oder wegen der schweren Verletzungen getötet wurden. Die Spurenlage, durch amtlich anerkannte Wolfsberater  festgestellt, deute einwandfrei  auf das Beuteverhalten eines Wolfes hin. Beängstigend sei, dass Wolfsspuren auch in der Nähe von Wohngebieten gesichtet worden seien. Die Schafhalter sind empört darüber, dass drei Monate nach den durch die Wolfsberater von den Kadavern genommenen DNA-Proben noch immer keine Ergebnisse vorliegen.

Die wiederum sind Voraussetzung für eine Förderung zum Schutz der Schafe.

 

In dem Offenen Brief fordert Ostmann vom Umweltminister:

unverzüglich die Ergebnisse aus den DNA-Analysen offenzulegen, ab sofort die wolfstypischen Spuren (geschnürte Schritte, Art des Trittsiegels, Beschaffenheit der Bissführung und Bisswunde ) als Nachweis für den Wolf als Verursacher zu akzeptieren, ab sofort den Landkreis Vechta in das Förderprogramm zum Schutz vor dem Wolf aufzunehmen, die Fördermittel mehr als zu verdoppeln, damit die Schäfer effektive Schutzmaßnahmen (Verstärkung Zäune, Anschaffung Hütehunde etc.) überhaupt finanzieren können, Fördermittel an betroffene Schafhalter und Schafzüchter auszuzahlen, Wölfe, die wie der beispielsweise  im Landkreis Vechta durch  wolfsuntypisches Verhalten  Probleme verursachen entweder umzusiedeln oder zu entfernen. Im Namen der Schäfer, aber auch im Namen der zunehmend besorgten Bevölkerung, bittet Ostmann den Minister tätig zu werden, und die Schafhalter sowie die Öffentlichkeit über die ergriffenen Maßnahmen kurzfristig zu informieren.

 

Jubiläums- Bockmarkt in Dettelbach

 

Am 19. Februar 2015 wird in Dettelbach die 100. Schafbockversteigerung durchgeführt. Zum Auftrieb kommen Böcke der Rassen Merinolandschaf, Suffolk, Rhönschafe und Coburger Fuchsschaf (weiblich u. männlich).

 

Wie schon zur Gewohnheit geworden, wollen wir uns am 18. 2. 2015 anlässlich des Bockmarktes in Dettelbach im Gasthof „Zum Engel „ treffen, einen Tisch habe ich reservieren lassen.

Das Hotel „Zum Engel" in Dettelbach ist ausgebucht.

Wir möchten ein alternatives Hotel empfehlen, es liegt direkt beim "Zum Engel":

„Alte Schmiede", Am Bach 5-7, 97337 Dettelbach, Tel. 09324/98110,

info@alte-schmiede-dettelbach.de

 

Ich würde mich freuen, wenn recht zahlreiche Fuchsschaffreunde an diesem Abend zu einem zwanglosen Treffen kommen können.

 

Bis dahin viele Grüße

Verena Täuber

 

Information und Katalog hier:

http://www.bhg-schafzucht.de/index.php/hauptmenue/bockmaerkte/94-19-02-105-jubilaeums-schafbockversteigerung-in-dettelbach

 

http://www.bhg-schafzucht.de/DATEN/katalog-DB2015.pdf

1. Europäische Jungzüchtermeisterschaft in Innsbruck

 

Am 17. Und 18. Januar 2015 findet in der Messehalle Innsbruck ein Wettbewerb der Jungzüchter statt. Hier können die jungen Schäfer ihr Wissen und Können über Schafzucht und Schafhaltung unter Beweis stellen. Die Jungzüchter treten in Teams mit drei Teilnehmern zur Meisterschaft um den Titel „Europäischer Jungzüchtermeister" an. Es winken 3.000,- € Preisgeld für das Siegerteam! Außerdem gibt es ein schönes Rahmenprogramm, kulinarisches vom Lamm, eine „Young Farmers Party" und vieles mehr.

 

Die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Erfreulicherweise haben sich zahlreiche Firmen gefunden, welche die Fahrt nach Österreich finanziell unterstützen. Wir danken den Firmen Agravis, Crystalyx, Köhler, Urban, Kronenberg, Deharde Biotec, Sagner Metallbau, Horizont, Gallagher, Veno, Schnittger u. Hübscher, der Allianz Versicherung und einigen privaten Spendern. Die Teilnehmer werden einheitliche T-Shirts tragen, auf denen die Logos der genannten Firmen abgedruckt sind.

 

Unsere 1. Vorsitzende Meike Avramut-Lampe hat im August auf den Land-Tagen Nord ein starkes Team für Innsbruck zusammengestellt, der Landesschafzuchtverband Weser-Ems hat 12 Teilnehmer angemeldet. Die Vorfreude bei den Kindern ist schon groß. Wir drücken die Daumen!

 

Weitere Infos unter:

 

http://www.alpinetgheep.com/id-1-eurooeischie-jungzuechter-meisterschaft.html

Flyer Jungzuechter DE.pdf
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Thema Wolf

 

Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland bereitet den Schafhaltern große Sorgen, seien es Hobby- oder Berufsschafhalter. Deutschlandweit gibt es offiziell 34 Rudel, also etwa 340 Tiere. Monitoringdaten aus dem gesamten Bundesgebiet zeigen, dass der Wolf sich bei uns – wieder – heimisch fühlt und weiter ausbreitet. Auch die VDL rechnet damit, dass sich die Wölfe bei entsprechendem Nahrungsangebot deutlich vermehren. In einigen Regionen, beispielsweise klein-parzelligen Mittelgebirgslandschaften oder auf langgezogenen Deichen, könnten die hiesigen Schafhalter ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen, von Rudeln gerissen zu werden, so der VDL-Vorsitzende Peter Reuter. „Wo der Wolf lebt, wird es keine Schafe und keine Trockenrasenlandschaften mehr geben", prophezeit Reuter. Ein Schutz der Schafe ist hier kaum möglich. Der Berufsstand ist von dieser Entwicklung nicht begeistert. Dennoch ist für jeden Bundesbürger und damit auch die Schafhalter geltendes Recht einzuhalten und das Abschussverbot für die geschützte Art Wolf nicht zu brechen.

 

Die VDL wird sich weiterhin und mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Schafhalter und auch ihre Schafe und damit im Falle der Haupterwerbsschäfer die Grundlage ihres Lebensunterhalts geschützt werden, um auch in Zukunft die besonderen Leistungen in der Landschafts- und Deichpflege und beim Erosionsschutz sicherstellen zu können. Damit die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erhalten bleibt, brauchen wir die Schafe – und zwar lebendig. Hier ist die Politik gefordert, klare rechtliche und finanziell vollständig getragene Lösungen für Präventions- und Entschädigungsmaßnahmen zu entwickeln. Bestehendes Recht muss ebenso überprüft und evtl. nachgebessert werden wie es notwendig sein kann, auch besondere Schutzmaßnahmen für die Weidetierhaltung zu erlassen. Der Schafhalter ist aufgrund der knapp bemessenen Entlohnung für die Landschaftspflegeleistung außerstande, die finanziellen Aufwendungen hierfür zu tragen. In jedem Fall stehen vorbeugende Maßnahmen an erster Stelle, um das Risiko einer Konfrontation beim Nebeneinander von Beutegreifern und Weidetieren von Vornherein möglichst gering zu halten. Hierüber waren sich auch die Delegierten des VDL-Arbeitskreises „Beutegreifer" anlässlich ihrer Sitzung in der vergangenen Woche einig.

Gerade die Schafe in ihrer Vielfalt fördern und schützen die Biodiversität auf besonders nachhaltige Weise. Die Gesellschaft ist gefordert, diesen Artenschutz im Ganzen zu unterstützen. Zu den bedrohten Arten zählt der Wolf, so manche Schafrasse, und nicht zuletzt die Vielfalt an Pflanzen und Tieren in den speziellen Naturräumen, die durch unsere Schafe erhalten werden.

 

Die VDL strebt daher eine Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden auf Bundesebene an, wie sie beispielsweise der Landesschafzuchtverband in Baden-Württemberg durch einen Kooperationsvertrag mit dem NABU bereits erfolgreich demonstriert. Auch Forst- und Jagdverbände sollen in die Diskussion um dringend notwendige, effektive Managementpläne einbezogen werden.

Artenschutz des Wolfes und Landschaftspflege mit landwirtschaftlichen Nutztieren und insbesondere seit Jahren bekannte Diskussionspunkte müssen schnellstmöglich gemeinsam und nicht nur auf dem Rücken Einzelner gelöst werden, um extreme Positionen, die unnötig die Gemüter erhitzen, zu verhindern. Den zuständigen Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Denn Tierschutz bedeutet schließlich und endlich auch: Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere vor Verletzungen durch Beutegreifer.

 

Quelle: VDL

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Niedersachsen

 

Richtlinie Wolf in Kraft getreten

 

Die Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen zur Minderung oder Vermeidung von durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen in Niedersachsen (Richtlinie Wolf) ist mit der Veröffentlichung am 26.11.2014 in Kraft getreten.

2014-11_PI_RL-Wolf.pdf
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2014-11_Eckpunkte-RL-Wolf.pdf
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Kontakt

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