Aktuelles/Archiv 2013

Niedersächsische Tierschau in Voltlage

 

Am 8. September wurde in Voltlage (Kreis Osnabrück) die Tierschau vom Osnabrücker Herdbuch organisiert. Im Mittelpunkt stand die Rindviehausstellung mit 200 Tieren sowie ein Jungzüchterwettbewerb mit 70 Teilnehmern.

Dr. Anette Hagedorn hatte aber auch einen Zuchtwettbewerb mit verschiedenen Schafrassen organisiert und hatte in den Vorjahren etwa 50 Schafe im Wettbewerb. Dieses Jahr konnten auch die niedersächsischen Fuchsschafzüchter ihre Tiere präsentieren. Es hatten sich außerdem Züchter der Rassen Bentheimer Landschaf, Graue gehörnte Heidschnucke, Rauwolliges Pommersches Landschaf, Rhönschaf, Weißköpfiges Fleischschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf und Berrichon du Cher gemeldet. Im Wettbewerb waren 80 Schafe, davon waren 55 Tiere Fuchsschafe. Die Fuchsschafe wurden von Hans-Josef Geurtz aus Weeze gerichtet und die anderen Rassen wurden von Hendrik Wefer aus Butjadingen (WE) beurteilt.

 

Leider waren die äußeren Bedingungen nicht optimal zumal es morgens bis zum Mittag regnete. Danach wurde es besser und so konnte zu mindestens die Siegerehrung Nachmittags im Trockenen stattfinden. Bei der kleinen Gruppe der Coburger Böcke siegte der Bock „Sailor" aus der Zucht Wachtendorf und nun im Besitz von Meike Avramut Lampe. Dieser Bock konnte sich in der Endausscheidung aller Rassen durchsetzten und wurde somit Siegerbock der Schau. Bei den weiblichen Coburger Fuchsschafen Schafen waren viele gute Schafe ausgestellt und Hans-Josef Geutz hatte die „Qual der Wahl" bei der Prämierung. Siegerschaf wurde das Schaf Kat. Nr. 9 von Sebastian Ostmann. Ein Schaf mit hervorragendem Körperbau, Ausstrahlung und mit sehr guter Wolle. So wurde dieses Schaf zum Siegerschaf gekürt und später auch zum Siegerschaf aller Rassen gekürt.

Es wurden von den Züchtern Avramut Lampe, ZG Post/Sassen, R. u H. Helm, S. Ostmann, G. Rensen und Manfred Tomforde. Es siegte die hervorragend herausgebrachte Sammlung von S. Ostmann. Gleichmäßige und typenvolle Schafe begeisterten den Richter sowohl als auch die Zuschauer.

 

Besonders gut kam der Jungzüchter Wettbewerb Schaf an, der von Hendrik Wefer gerichtet wurde. Es nahmen Kinder im Alter von 8-14 Jahren mit ihren Schafen teil. Klassensieger wurde Inken Warnke /11 Jahre mit ihrem Coburger Schaf „Brownie" und die zweite Gruppe entschied Ulrike Brandt /8 Jahre mit ihrem Weisskopflamm „Brummer" für sich. Inken Warnke wurde dann auch noch zum Jungzüchter Sieger der Schafschau gekürt.

 

Somit ging auch diese Tierschau mit einer sehr guten Werbung für Schafe und Schafzucht zu Ende. Die Gruppe der Coburger begeisterte Richter sowie das Publikum. Die Osnabrücker Herdbuch hat eine tolle Tierschau organisiert wobei auch die Schafe eine gute Plattform gefunden haben sich zu präsentieren.

 

Meike Avramut-Lampe

 

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Jan Peters mit seinen Fuchsschafen

5. Fuchsschaftreffen Nord am 29.9.2013

 

Schon zum fünften Mal fand ein Treffen der Fuchsschafzüchter aus Norddeutschland statt. 25 Teilnehmer kamen bei schönstem, aber kühlem Herbstwetter zum Schafzuchtbetrieb von Jan Peters aus Sudwalde (Landkreis Diepholz, bei Bremen).

 

Jan Peters züchtet seit 2001 Coburger Fuchsschafe und ist Mitglied im Landesschafzuchtverband Niedersachsen e.V. Seine Herde umfasst ca. 20 Schafe. Die Gäste staunten, dass sein etwa 8000 km großes Grundstück idyllisch mitten im Wald liegt in einer sehr schönen Landschaft. Für das Treffen hatte Familie Peters den Stall gemütlich hergerichtet.

 

Auf dem Programm stand ein Vortrag mit Diashow über eine Reise nach Andalusien zu den Schafhirten, die Jan Peters im letzten Jahr unternommen hatte.

Mit beeindruckenden Bildern und Erzählungen schilderte er seine Erlebnisse mit den andalusischen Hirten, die jedes Jahr ihre Schafherde durch die Berge der Sierra de Morena von der Winter- auf die Sommerweide treiben.

 

http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-twistringen/schafzucht-alterstraum-3129976.html

 

Ein Fachberater der Firma Vilomix hielt noch einen Vortrag über Futter und
Mineralstoffversorgung bei Schafen. Beim leckeren Essen, Kaffee und Kuchen hatten die Gäste noch Zeit gemütlich zu plauschen und Erfahrung auszutauschen.

 

Vielen Dank Familie Peters

 

Sylvia Walther

Sebastian Ostmann mit seinen Fuchsschafen

Bericht von Anke Rickmeier im Weserkurier

 

Landtage Nord in Wüsting, 22.8. bis 25.8. 2013

 

Nicht umsonst sind ein Pferd, eine Kuh, ein Schaf, ein Schwein und ein Huhn die Maskottchen der Landtage Nord. Die Tiere sind bei der Landwirtschaftsmesse in Wüsting ein großer Anziehungspunkt für die Gäste. Besonders die Schafe bekamen Streicheleinheiten von den Kindern.

 

Die Tiere von Sebastian Ostmann sind den Kontakt mit vielen Menschen gewohnt:

Der Züchter aus Vechta zeigt seine Coburger Fuchsschafe und Suffolks häufig auf Ausstellungen. Obwohl er erst 17 Jahre alt ist, besitzt der Gymnasiast viel Erfahrung mit der Schafzucht. Er ist im Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems aktiv und arbeitet bei Schauen als Richter. Auf dem Obsthof seiner Eltern hält Sebastian Ostmann eine Schafherde mit rund 30 Tieren, um die er sich alleine kümmert.  Bereits mit elf Jahren entdeckte er seine Begeisterung für Schafe. Seine Eltern hätten zusammen mit Nachbarn ein Schaf gekauft, erzählte er. Nach und nach kamen weitere Tiere dazu. "Sie sehen elegant und edel aus." Außerdem sei es leichter, Schafe zu halten als Kühe. Dennoch hat der 17-jährige, der nächstes Jahr das Abitur machen will, jede Menge Arbeit mit den Tieren. In der Zeit, wenn die Schafe lammen, muss er nachts alle zwei Stunden aufstehen.

 

Darüber hinaus besucht er Tierschauen in ganz Deutschland, England und den Niederlanden und betreut andere Jungzüchter. Doch der Schüler muss immer wieder feststellen, dass das Schafezüchten nicht so angesehen ist wie das Züchten von Pferden. "Viele Leute denken, man schickt die Schafe im Frühjahr raus und holt sie im Herbst wieder rein." Doch Qualitätstiere könne man auf diese Weise nicht bekommen. Für den Auftritt bei den Landtagen hat Ostmann seine Schafe gebürstet, waschen darf er sie nicht. "Dann geht das Lanolin aus der Wolle heraus."

 

http://www.weser-kurier.de/region/oldenburg_artikel,-Zu-Besuch-bei-Schafen-Pferden-und-Co-_arid,645145.html



Was war sonst noch los?

Schafscherer zeigten ihr Können und es wurden verschiedene Schaf- und Ziegenrassen präsentiert. Die Jungzüchter hatten die Gelegenheit unter der Anleitung von Meike-Avramut-Lampe am Wettbewerb im Vorführen von Schafen teilzunehmen.

Hier eine Bildergalerie von den Landtagen:

 

http://www.schafzucht-niedersachsen.de/Schafzucht-Verbaende-Niedersachsen/index.php?view=category&catid=103&option=com_joomgallery&Itemid=274&lang=de

Otto Behringer mit seinem Siegerbock

10. Spezialzuchtschau in Ahorn

 

Zum zehnten Mal fand eine Spezialzuchtschau der AG-Fuchsschaf im Schäfereimuseum in Ahorn am 14./15.9.2013 statt. 11 Züchter mit 52 Tieren trafen sich zum Wettbewerb der Rasse Coburger Fuchsschaf. Das Wetter war leider nicht sehr gut, immer wieder kam ein Nieselregen herunter. Aber die Coburger Fuchsschafe hielten der schlechten Witterung stand und die Aussteller und Richter waren trotzdem bei guter Laune. Zum größten Teil konnte die Prämierung dann doch „trocken" stattfinden.

 

Richter waren in diesem Jahr Ralf Weishaupt (Rheinland-Pfalz) und Andreas Kosel aus der Oberpfalz/Bayern. Das Richten verlief am Samstag ruhig, entspannt und zügig, als Ordner koordinierten Herr Dr. Reinmar Payrhuber und Dietrich Pax den Ablauf. Insgesamt waren die Richter mit der Qualität der vorgestellten Tiere zufrieden und die Züchter hatten gegen die Urteile nichts einzuwenden, zumal es die Richter verstanden, Vorzüge und gelegentliche Schwächen der Tiere optimal und mit viel Humor zu vermitteln.

 

In diesem Jahr räumten die bayerischen Züchter die besten Preise ab, den Tagessieger, Wollsieger und besten Bock hatte Otto Behringer, das beste Mutterschaf kam von Erhard Heinle, der Wollsieger weiblich wurde ein Schaf aus der Zuchtgemeinschaft Täuber/Marr. Den besten Jährling, nicht gelammt hatte Franz Vögerl, die beste Lammwolle ein Lamm von Siegfried Brunner. Bei den Zuchtgruppen konnte Erhard Heinle
mit seiner sehr einheitlichen Gruppe überzeugen.Reservesieger wurde die Zuchtgruppe von Sylvia Walther.

 

Am Samstagabend fand eine Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft in der Schnitzelstube in Ahorn/Triebsdorf statt. 25 Mitglieder nahmen teil, anschließend wurden noch die Ehrenpreise der Schau verteilt. Beim gemütlichen Beisammensein ließ man den Abend ausklingen.

 

Am Sonntag kamen trotz des Regens einige Zuschauer, das Gerätemuseum hatte zum 28.Museumsfest ja auch viel zu bieten. Ein paar Unentwegte saßen im Biergarten. Am Nachmittag wurde es sogar etwas sonnig und so kamen zur Ausstellung der Schafe viele interessierte Zuschauer, die bei der Vorstellung der Siegerschafe und der Rassedemonstration Coburger Fuchsschaf mit der Moderation von Dietrich Pax bestens unterhalten wurden. Spaß für die Kinder gab es bei der Gelegenheit Schafe im Ring zu führen, unter Anleitung unserer 1. Vorsitzenden Meike Avramut-Lampe, die sich sehr für den Jungzüchternachwuchs engagiert. Während des Nachmittags traten die ersten Züchter ihre weite Heimreise an, die Aussteller aus dem Norden Deutschlands fuhren erst am Montag wieder zurück, so dass noch einige Fuchsschafe bis zum Ende der Museumsveranstaltung in der Ausstellung gezeigt werden konnten.

 

Die Spezialzuchtschau war wieder eine schöne Veranstaltung und alle waren sich einig, dass sie die wichtigste für die Rasse Coburger Fuchsschaf ist.

 

Wir danken allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, besonders den Züchtern, die die weite Reise nicht gescheut haben, es gehört schon viel Idealismus dazu. Dem Museumsverein sei gedankt, dass wir wieder Gäste sein durften, auch dem Museumsleiter Lothar Hofmann möchten wir danken für die gestifteten Preise, für die Verpflegung der Richter und für das Aufräumen in den nächsten Tagen.

 

Verena Täuber

Sylvia Walther

 

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Landschaftag in Verden 2013

Schöne Tiere, gute Verkäufe

 

Die Körkommission mit Frauke Wechselberg, Sprecherin des Zuchtbeirates der Fuchsschaf AG, Heiko Schmidt (stellvertr. VDL Vorsitzender) und Oleg Faber, Zuchtleiter Niedersachsen.

 

Der Landschaftag in Verden am Samstag dem 31.August hat wieder viele schöne Tiere gezeigt, und nach dem enttäuschenden Verkaufsergebnis im letzten Jahr konnten diesmal viele Tiere verkauft werden. Am neuen Körplatz im Pferdezentrum Verden war eine kleine Reithalle zur Kör-und Auktionshalle umfunktioniert worden. Der in Reithallen übliche lockere Boden war umsichtig gewalzt worden, sodass die Schafböcke einen idealen Untergrund zur Präsentation vorfanden. In großzügigen, aus Hürden gebauten Pferchen, waren 4 Altböcke, 3 Jährlingsböcke und 9 Lammböcke aufgetrieben worden.

 

Die Körkommission hatte keine leichte Aufgabe, denn die meisten Tiere waren in excellenter Verfassung. Nach der Körung wurde bei der anschließenden Prämierung bei den Altböcken die Kat.Nr.56 "Gawain" aus der Zucht Kahnt-Ralle auf den 1a Platz gesetzt. Bei den Jährlingsböcken war es die Nr.:81 "Ettore" aus der Zucht Sylvia Walther, und bei den Lammböcken die Nr.: 64 aus der Zucht Günter Hogrewe.

 

Vor der anschließenden Versteigerung sah man mehrere Schäfer großer Herden, die in Schleswig Holstein und Niedersachsen in der Landschaftspflege tätig sind, so dass Hoffnung auf einen regen Bieterwettkampf bestand. Da sich die Schäfer aber alle gut kennen und befreundet sind, wurde offensichtlich schon im Vorfeld geklärt, wer auf welchen Bock bietet. So wurden zwar viele Tiere verkauft, aber die Preise blieben für alle Parteien zufriedenstellend. Den höchsten Preis erzielte der 2 1/2 Jahre alte Bock Nr 56" Gawain mit einemn Zuschlag bei 580.-- €. Er ging an eine Schäferei am Elbdeich bei Bleckede.

 

Als Fazit bleibt festzustellen, daß der neue Körplatz gut angenommen wurde und ja insbesondere verkehrstechnisch für Anbieter und Käufer ideal gelegen ist.

 

Carl Wechselberg

 

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Niedersächsischer Landschaftag in Verden am Samstag, 31. August 2013

 

Am 31. August wird Verden zum Treffpunkt der Landschafhalter. Zum 6. Gemeinsamen Landschaftag der niedersächsischen Schafzuchtverbände werden ca. 80 Böcke der Rassen: Weiße Hornlose Heidschnucke, Weiße Gehörnte Heidschnucke, Graue Gehörnte Heidschnucke, Coburger Fuchsschaf, Herdwick und Geschecktes Bergschaf aufgetrieben.

 

Die Mittagspause von 12.30 bis 13.30 Uhr bietet Zeit für ein gemütliches Beisammensein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

Auftrieb ab 7.00 Uhr

Körung 8.00 – 10.30 Uhr

Prämierung 10.30 - 12.30 Uhr

Auktion ab 13.30 Uhr (mit Vorstellung der Siegertiere)

 

Die Veranstaltung findet am Samstag, d. 31. August 2013, in der Reithalle in 27283 Verden, Lindhooper Str. 81 (gegenüber der Niedersachsenhalle) statt. Der Auktionsplatz liegt verkehrsgünstig an der BAB 27 und ist über die Abfahrt 26, Verden-Ost, Richtung stadteinwärts, nach 2 km, auf der rechten Seite erreicht.

Katalogbestellungen und weitere Informationen zur Veranstaltung über Landesschafzuchtverband Niedersachsen schafzuchtverband@lwk-niedersachsen.de

 

Homepage Schafzuchtverband

 

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Stollhamms next Topmodel

 

Der Tierschauverein Stollhamm in der Wesermarsch veranstaltete seine 99. Tierschau am 31.7.2013.

Wir Fuchsschafzüchter hatten wieder einmal die Gelegenheit unsere schönsten Tiere zu präsentieren und im Wettbewerb beurteilen zu lassen. Die Resonanz war erfreulich, so daß 25 Tiere von 10 Züchtern aus den Landesverbänden Niedersachsen und Weser-Ems aufgetrieben wurden. Für die Beurteilung waren die Richter Matthias Brockob vom Landesschafzuchtverband Niedersachsen und Nachwuchsrichter Sebastian Ostmann aus Vechta zuständig.

 

Da die Tiere alle in guter Schaukondition waren und sich bestens präsentierten wurden 4 Gruppen gebildet, um eine gerechte Rangierung zu erreichen. In der Gruppe I kam Frank Schneider mit seinem Schaf "Louisa" auf den ersten Platz und Monika Musiol mit ihrem Schaf auf den 2. Platz. In der Gruppe II bekam ein Schaf von Meike Avramut Lampe den 1A Preis, das ebenfalls von FS-174 abstammt. Auf die 1B Plazierung kam ein Schaf von Frank Schneider. In der Gruppe III konnte wieder ein Schaf von Meike Avramut- Lampe überzeugen, gefolgt von einem Schaf aus dem Stall Monika Musiol. Die Gruppe IV war eine Herausforderung für die Richter, denn alle Schafe waren so gleichwertig, daß kleinste Vor- und Nachteile gesucht werden mußten. Die 1A Plazierung ging dann an ein Schaf von Wilfried Wachtendorf, das aus eigener Zucht stammt und mit einem guten Körperbau, bester Wolle und insgesamt durch seine Ausstrahlung bestach. Als alle 1A Gruppensieger nochmals in den Ring mußten, um das schönste Schaf aus allen Gruppen zu wählen, war es auch kein Wunder, daß dieses Schaf von Wilfried Wachtendorf gewann und als Stollhamm's Next Topmodell gekürt wurde.

 

Wie sehr Wilfried Wachtendorf von seinem Schaf überzeugt war, zeigte sich daran, daß er aus seiner großen Herde mit vielen schönen Tieren, nur dieses eine Schaf mitgebracht hatte, während andere Züchter mit mehreren Tieren in den Wettbewerb gingen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Schäfernachwuchs im Jungzüchterwettbewerb. Hier wurden das Vorführen eines Schafes und das Wissen rund um die Schafzucht und das eigene Schaf beurteilt. Ein Teil der Kinder kam aus den Schäferfamilien, ein anderer Teil hatte aber keinen direkten Bezug zum Schaf sondern war durch eine Ferienpassaktion der Gemeinde Jade zur Teilnahme gekommen. Die Kinder hatten an einem Workshop "Mit dem Schaf zur Tierschau" teilgenommen und in 2 Übungseinheiten das Führen eines Schafes geübt. Im Vorfeld hatten alle Teilnehmer einen Fragenkatalog bekommen, damit neben der Praxis auch die Theorie etwas geübt werden konnte. Die Idee zu dieser tollen Aktion hatte Meike Avramut-Lampe, die auch die entsprechende Anzahl von führfähigen Fuchsschafen und einigen Weißkopfschafen zur Verfügung stellte.

 

Als Richter war Sebastian Ostmann eingeladen, der seine ungewohnte Aufgabe mit Bravour meisterte. Aufgeteilt in 4 altersgerechte Gruppen von 7 -13 Jahren, mußte jedes der 21 teilnehmenden Kinder sein Schaf vorführen und einige Fragen über Schaf und Schafhaltung beantworten.

 

In der Gruppe 1 der ältesten Kinder siegte Marie Wachtendorf mit ihrem Coburger Schaf "Milka", an

2. Stelle war Imke Barr mit dem Coburger "Schnuffel" plaziert. In der 2. Gruppe gewann Inken Warnke mit ihrem Coburger "Brownie", gefolgt von Darleen Schwenzfeier mit dem Coburger Schaf "Elie". Die 3. Gruppe wurde von Andreas Wachtendorf gewonnen mit dem Coburger "Schoko". Auf den 2. Platz kam Jan-Ole Wehen mit dem Weißkopfschaf "Pauline". Die 4.Gruppe mit den jüyngsten Kindern gewann Mette Martens mit dem Weißkopflamm "Lilly", gefolgt von Ulrike Brandt mit dem Weißkopflamm "Brummer".

 

Bei der Endausscheidung sicherte sich Marie Wachtendorf den Juniorpokal und Andreas Wachtendorf den Champion-Pokal. Familie Wachtendorf aus Aurich war somit die erfolgreichste Familie bei der Schafschau.

 

Für die bei bestem Tierschauwetter angereisten 3000 Besucher war die Schau der Schafe auf jeden Fall ein Höhepunkt und eine gute Werbung für die Schafe.

 

Meike Avramut-Lampe

 

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http://www.tierschauverein-stollhamm.de/jungzüchter-1/jungzüchter-galerie/

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Prämierungsergebnisse Schafe.pdf
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Die Alte Schäferei Ahorn wird 300 Jahre alt.

 

Am 20./21.7.2013 konnte die ehemalige Gutsschäferei Ahorn, gehörend zum Schloss der Familie der Freiherren von Erffa, in Ahorn ihr 300-jähriges Bestehen feiern. 1973 wird die Alte Schäferei dem Förderverein, gegründet 1970 zum Aufbau einer landwirtschaftlichen Gerätesammlung auf 99 Jahr verpachtet und so vor dem Verfall bewahrt. Heute gehört diese wunderschöne Anlage mit altem Schafstall,
Wohnhaus des Schäfers, jetzt eine urige Wirtschaft mit Biergarten und Nebengebäuden. Die Alte Schäferei ist zu einem wichtigen Kulturträger des Coburger Landes geworden. Wenn es auch dort keine Schafe mehr gibt, bringen doch jährlich wiederkehrende Veranstaltungen das Leben von Schäfern und Schafen einem interessierten Publikum nahe.

 

Das ganze Jahr 2013 steht unter dem Zeichen des 300-jährigen Bestehens der Einrichtung.

Höhepunkt waren die Tage im Juli. Der Freitag begann mit einem Festkommers mit vielen Grußworten von Politikern und anderen bedeutenden Persönlichkeiten, mir oblag die Aufgabe, ein Grußwort von der AG-Fuchsschaf und der Vereinigung Oberfränkischer Schafhalter zu halten, es war das Einzige, in dem Schafe eine Rolle spielten.

 

Am Samstag fand die Ausstellung von den Schaf- und Ziegenrassen aus Oberfranken statt. Dr. Mendel, Bayern hatte keine leichte Aufgabe die verschiedenen Rassen zu bewerten. In Oberfranken dominieren die Merinolandschafe, seien es Herdbuch-oder Gebrauchszuchten. Bei den Fuchsschafen waren die Züchter Schlenk, Schubert, Täuber-Marr, Wagner und der Botanische Garten Bayreuth vertreten. Bestes weibliches Schaf stammte aus der Zucht Schlenk, Wollsieger wurde ein weibliches Tier aus dem Botanischen Garten Bayreuth; bester Bock stammte aus der Zucht Täuber/Marr. Er wurde auch bester Bock aller Landschafe und zweitbester Bock des Tages, gegen den Merinobock hatte er das Nachsehen.

 

Am Sonntagabend fand ein gemütlicher Züchterabend mit Köstlichkeiten vom Grill des Betriebs Kieser aus dem benachbarten Eisfeld/Thüringen statt. Manche Teilnehmer hielten es wohl bis weit nach Mitternacht aus.

 

Der Samstag begann mit einem Gottesdienst im alten Schafstall. Der Pfarrer hatte aus Ahorn seine Gemeinde und seine Posaunenbläser mitgebracht. Es war sehr feierlich und bewegend, Psalm 23, der gute Hirte, wurde, zumindest für mich, neu und interessant ausgelegt. Der Samstag verging bei größter Hitze ruhig und angenehm, das Rahmenprogramm und eine Vielfalt von Lammspeisen sorgten für Abwechslung bei zahlreichen Zuschauern.

 

Am Samstag, während des Richtens der Schafe hielten die Arbeitsgemeinschaft und der Verein für Schäfereigeschichte e.V. ihre Mitgliederversammlung ab. 1993 entstand in Ahorn die Idee diesen Verein zu gründen, was später im Jahr bei einem Treffen in Hammelburg vollzogen wurde. Ziel dieses Vereins ist es, ein zentrales Schäferarchiv einzurichten, gleichzeitig aber auch die aktuelle Situation der Schäferei hervorzuheben. Man hatte mich gebeten über das Coburger Fuchsschaf zu referieren, obwohl ich vor lauter Aufregung bestimmt nicht alles vorgetragen habe. Die Züchter waren von dem was zu unserer Rasse zu sagen ist angetan und es entstand eine Diskussion über Typ und Wolle des Fuchsschafes. Mich freute besonders Herrn Professor Wasmuth, ehemals Gießen, wieder zu treffen. Ihm hat das Coburger Fuchsschaf 1966 seine Anerkennung als Rasse zu verdanken.

 

Es war ein schönes, gelungenes Fest und wird vielen in guter Erinnerung bleiben, freuen wir uns auf unsere Ausstellung im September!

 

Verena Täuber

 

http://www.geraetemuseum-ahorn.de/

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Helmut Brunner streichelt ein Fuchsschaflamm von Stephan Graf

Coburger Fuchsschafe beim bayerischen Landwirtschaftsminister

 

Beim Hoffest mit Spezialitätenmarkt 2013 im Bayerischen Landwirtschaftsministerium am Samstag, den 20.07.2013 verwandelte sich das Landwirtschaftsministerium in der Münchner Innenstadt in einen Bauernhof - mit echten Tieren und bayerischen kulinarischen Genüssen. 

Zum Abschluss der Bayerischen Ernährungstage hatte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner von 10 bis 18 Uhr zu einem "Hoffest" in den Schmuckhof seines Ministeriums geladen. 

Hier gab es dann nicht nur für Familien mit Kindern allerlei zu erleben: weidende Schafe mit ihren Lämmern, Coburger Fuchsschafen von Stephan Graf, scharrende Hühner und emsige Bienen - jede Menge spannende Infos aus erster Hand boten dazu die Fachleute aus dem Ministerium. Für das leibliche Wohl sorgte ein Spezialitätenmarkt mit einer Fülle regionaler Schmankerl, für gute Stimmung die zünftige Musik.

 

Quelle:

ganzmuenchen.de

 

Weitere Links:

http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/landwirtschaftsministerium-wird-bauernhof-fotostrecke-3016968.html?popup=media&firstslide=10

 

 

https://www.stmelf.bayern.de/markt/045138/index.php

Erlebnis Schaf

 

Am Dienstag, den 16. Juli fand zum dritten Mal eine Ferienpassaktion im Schafzuchtbetrieb von Sylvia Walther und Bodo Nöring statt. 25 Kinder konnten hier wieder einiges über Schafe erfahren und hatten viel Spaß mit den Tieren. Diesmal fand die Aktion auf der Sommerweide statt. Bei der Schafschur staunten die Kinder wie viel Wolle so ein Schaf hat, wie schnell die Schur geht und wie das Klauenschneiden geht. Die frisch geschorene Wolle konnten die Kinder anschließend waschen und unter Anleitung von Sylke Heininger zu Seifenbällen filzen. Natürlich durften die Schafe gestreichelt und mit Leckerli verwöhnt werden. Weil es ein sehr heißer Tag war, gab es als Erfrischung ein Eis.

 

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Spezialzuchtschau der Arbeitsgemeinschaft in Ahorn

 

Am 14./15.9. 2013 findet am Gerätemuseum "Alte Schäferei" in Ahorn die traditionelle Schau statt. Die AG-Fuchsschaf lädt Mitglieder und Fuchsschaffreunde herzlich ein. Anmeldeschluss für Aussteller ist der 15.8.

 

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Ahorn 2013 Meldezettel.pdf
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Hallo liebe Nordlichter!

 

Die Vorbereitungen für die Tierschausaison 2013 haben begonnen. Die Tierschau in Stollhamm ( Wesermarsch) am 31. Juli 2013 bietet für uns Fuchsschafzüchter einen Jungzüchterwettbewerb und eine Schau für Fuchsschafe, die einmal gelammt haben. ( "Stollhamms next Topmodel").

Am Jungzüchterwettbewerb können Jungendliche bis 16 Jahre teilnehmen. Es wird die Vorführung des Schafes beurteilt und außerdem werden noch Fragen rund ums Schaf gestellt. Die Teilnehmer bekommen im Vorfeld einen Fragebogen zugeschickt, um eine Orientierung zu bieten. Zum Jungzüchterwettbewerb können Schafe jeder Rasse gemeldet werden.

 

Die Tierschau wird mit etwa 150 Rindern, 50 Pferden und 50 Schafen beschickt, und außerdem findet eine Gewerbeschau statt. Die Schau findet extra in den Sommerferien statt, damit neben den Einheimischen auch die Touristen angesprochen werden. Bei den letzten Schauen waren etwa 3000 Gäste auf dem Tierschaugelände. Traditionell wird die Schau mit Weißköpfigen Fleischschafen durchgeführt, denn Butjdingen ist das Ursprungsgebiet des WK- Schafes. Deshalb freue ich mich, daß wir Fuchsschafzüchter hier "Flagge" zeigen können, und das durch den Jungzüchterwettbewerb unser Nachwuchs seine Schafe präsentieren kann. Weitere Info's auf der Homepage http://www.tierschauverein-stollhamm.de/ , die übrigens von unserem Mitglied und HP-Betreuerin Sylvia Walther gestaltet wurde, oder telefonisch unter 0179-399 86 02.

Auf viele Anmeldungen und Nachfragen hofft Eure

 

Meike Avramut-Lampe

Das Bild des Monats 

 

Fuchsschafe sind soooo familienfreundlich!

Ostholsteinischer Schafmarkt im Museumshof Lensahn

 

Auch in diesem Jahr hat der Schafzuchtverband Schleswig-Holstein mit seinem Unterbezirk Ostholstein am Pfingstsonntag einen Schafmarkt organisiert. Eine kleine Gruppe von Organisatoren und Aktiven um Geschätsführerin Janine Bruser, den Bezirkvorsitzenden Herbert Minks und die Familie Wechselberg

haben eine Werbeveranstaltung für Schafe und alles was mit Schafen zu tun hat aufgebaut, die inzwischen einen festen Platz in der Publikumsgunst eingenommen hat.

 

 

Der Museumshof Lensahn bietet die ideale Umgebung zum Ausstellen von verschiedenen Schafrassen und gibt Platz für die Unterhaltung des Publikums. So wurden im stündlichen Wechsel Hütehundvorführungen und Schafscheren demonstriert. Dazwischen gab es einen Wettbewerb im Zielwurf mit der Schäferschippe und natürlich Stände an denen gefilzt , mit Wolle gebastelt und selbst gestaltete Buttons gepreßt werden konnten. Die Spinnerinnen vom "Spinnkreis am Bungsberg", verstärkt durch eine große Gruppe der

" Nordspinner", waren mit gut 30 aktiven Spinnerinnen eine Attraktion für sich. Die " Wollmeile", mit einer riesigen Auswahl an Wollvliesen der verschiedensten Schafrassen, ließ das Herz der Spinnerinnen höher schlagen.

 

Stände mit Kleinigkeiten rund ums Schaf, vom getöpferten Gartenschaf bis zum gegerbten Fell , aber auch Wurst und Käseleckereien vom Schaf waren über den Platz verteilt. Den handfesten Hunger stillte eine Gastronomie , die Lammgyros und Lammgriller mit großem Erfolg anbot. Die " Kneipe" des Museumshofs bot alternativ aber auch andere Speisen an für die armen Mitmenschen, die nun mal nicht für Lammfleisch zu begeistern sind.

 

Eine besondere Attraktion war der Besuch der " Nordfriesischen Lammkönigin Melanie Harrsen", die mit strahlendem Lächeln in königlicher Robe die vielen Foto- und Autogrammwünsche erfüllte und viele Fragen über sich beantwortete.

 

Da in diesem Jahr mehrere Ausstellungsschafe mit Drillingslämmern gezeigt wurden waren die Boxen oft umlagert, insbesondere wenn wieder mal ein Lämmchen "gebuddelt" wurde. Die meist besonders handzahmen Lämmer ließen sich von dem ganzen Trubel wenig beeindrucken und ließen sich immer wieder von den Kindern streicheln.

 

Da auch das Wetter mitspielte und es den ganzen Tag zwar durchgehend bedeckt, aber trocken blieb, waren die Gäste wie auch die Veranstalter zufrieden nach einem wunderschönen Schafmarkt. Wir hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

CW

Bockmarkt für Rhönschafe und Coburger Fuchsschafe in Hilders/Rhön am 20.April 2013

 

14 Züchter aus 7 Landesverbänden hatten 28 Jungböcke gemeldet, alle Tiere waren zuvor in Körklasse I von den jeweiligen Landesverbänden gekört. Somit stellte das gezeigte Material die Elite der Coburger Fuchsschafe dar. Die Tiere wurden von den Richtern Arno Rudolph (TH) und Stephan Graf (BY) nochmals streng unter die Lupe genommen, in 5 Altersgruppen, 2 ältere und 3 jüngere eingeteilt und rangiert.

Die Richter begründeten ihre Entscheidungen und stellten jedes Tier mit seinen Vor- und Nachteilen dem interessierten Publikum vor.

 

In den 2 älteren Klassen wurde der Bock 26095 WE-AJ von Meike Avramut-Lampe der Sieger, Reservesieger wurde 14BY-T aus der Zuchtgemeinschaft Täuber-Marr.

In den 3 jüngeren Klassen wurde der Bock 37391SH-FW von Frauke Wechselberg der Sieger, Reservesieger wurde 7617 RP-K von Klaus Engels. Die beste Sammlung stellte Mario Schmelz, gefolgt von den Sammlungen Weishaupt und Walther. Wollsieger wurde 66143WE-WA aus der Zucht Wilfried Wachtendorf. Traditionell wurde der Wollsieger mit einem von der AG gestifteten, schönen Pokal, überreicht von der Sprecherin des Zuchtbeirates Frauke Wechselberg, ausgezeichnet.



Interessant war in diesem Jahr die hohe Anzahl der Züchter, so dass man verschiedene Blutlinien antraf, dennoch waren bei näherer Betrachtung der Abstammungen oft verwandschaftliche Verbindungen festzustellen. Deshalb ist es für den Züchter immer wichtig die Abstammungsdaten zu prüfen, um eine zu enge Blutlinie zu vermeiden oder um gezielt gewisse Tiere wieder in die eigene Zucht hineinzuführen.

So wartete man gespannt auf die Versteigerung.

 

Von den 28 Böcken wurde einer nicht abgegeben und einer nach der Auktion (soweit bekannt).
Leider wechselten nur 12 Tiere die Besitzer. Die erzielten Preise lagen im Durchschnitt bei 625,- €, sie
schwankten von 400,- bis zum Spitzenpreis von 1200,- Euro.

 

Bestimmt waren nicht alle Züchter mit den erzielten Preisen zufrieden. Es ist schade, dass so viele Tiere nicht verkauft wurden. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Tendenz nicht anhält.

 

Verena Täuber

 

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Wieder überregionale Auktion für Rhön- und Coburger Fuchsschafböcke in Hilders/Rhön

 

Wer einen Bock der Rasse Rhönschaf oder Coburger Fuchsschaf sucht, für den ist der Besuch der Reithalle
Sandenhof in Hilders am Samstag, 20. April 2013 ein "Muss". Züchter aus sieben Landesschafzuchtverbänden treffen sich in der hessischen Rhön, um ihre Zuchtböcke anlässlich einer überregionalen Bockauktion anzubieten.

 

Angebot:

Insgesamt 59 Böcke suchen einen neuen Besitzer, und zwar 29 Rhönschafböcke, 28 Coburger Fuchsschafböcke sowie auch 2 Böcke der Rasse Weißes Bergschaf.

 

Zeitplan:

Von 7:00 Uhr bis 8:30 Uhr findet der Auftrieb der Böcke statt. Ab 9:00 Uhr erfolgt die Prämierung der
Tiere durch die Preisrichter Siegbert Bergmann/BY und Willi Müller-Braune/HE (RHO) sowie Stephan Graf, /BY und Arno Rudolph/TH (COF). Die Versteigerung der Böcke ist ab 12:00 Uhr geplant.

 

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Bockmarkt in Dettelbach am 26./27.2.2013

Körung und Versteigerung

 

Für die bayerische Herdbuchgesellschaft ist der Frühjahrsmarkt in Dettelbach in jeder Hinsicht der bedeutendste; das Merinolandschaf beherrscht das Marktgeschehen, knapp 170 Böcke waren gemeldet und konnten bis auf wenige Tiere abgesetzt werden. Von den erzielten Preisen, höchstes Gebot lag bei 7300,- €, können die Züchter der anderen Schafrassen wie Suffolk, Schwarzköpfiges Fleischschaf und Coburger Fuchsschaf nur träumen.

 

Unsere Rasse war mit 16 Tieren vertreten, die Züchter Behringer, Heinle, Huber, Sellerer und Täuber/Marr präsentierten ihre Tiere in ordentlicher Kondition, typmäßig aber sehr unterschiedlich. Dennoch konnten 14 Tiere in die Körklasse I und 2 in die Körklasse II eingestuft werden. Allerdings wurde bei allen Fuchsschafböcken keinmal die 8 in der äußeren Erscheinung vergeben, demnach war kein Tier perfekt. Leichte Fehler traten im Fundament, im Rücken, in der Gebißstellung und im Zuviel bei der Backen- und Beinbewollung auf.

 

Die Böcke wurden in 2 Altersklassen eingeteilt. In der älteren Klasse siegte der Bock 12 BY-HD von Huber.

1b Bock wurde 41 BY-BO von Behringer und 1c Bock wurde aus dem gleichen Stall der Bock 38 BY-BO.

In der jüngeren Klasse siegte der Bock 44 BY-SW von Sellerer, 1b Bock wurde 24 BY-HK von Heinle

und 1c Bock wurde 42 BY-SW ebenfalls von Sellerer.

 

Gespannt wartete man auf die Versteigerung am 27.2. In Viererreihen standen Käufer und Interessenten um den Ring. Leider verlief die Versteigerung nur sehr schleppend, es fehlte das Kaufinteresse. Von den 16 angebotenen Böcken konnten während der Auktion nur 7 Tiere verkauft werden. Herr Sellerer erzielte mit seinem Bock 47 BY-SW den Höchstpreis von 700,- €; die besten Böcke wechselten schon bei 350,- € den Besitzer. Der Durchschnittspreis lag bei 500,- €. Für die Züchter war das kein befriedigendes Ergebnis, für 350,- € kann man gewinnbringend keinen Bock aufziehen, da gehört viel Idealismus dazu. Hoffentlich bleibt er den Züchtern erhalten, die Rasse hat es verdient.

 

Verena Täuber

 

Bildergalerie

 

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Der Zuchtbeirat informiert: 

 

Der neue Flyer ist fertig. Er wird an alle Mitglieder mit dem Osterrundschreiben verschickt.

 

Frauke Wechselberg

Sprecherin des Zuchtbeirates

Sternekoch Marcel Schiefer überreicht Thomas Rempen die Auszeichnung

Spitzenköche zeichnen Fuchsschaf-Lammfleisch aus

 

Bei einem "Gourmet-Casting" der besonderen Art zeichneten Düsseldorfer Spitzenköche Lieferanten, bzw. Bauern der Region aus. Die Familie Rempen aus Drensteinfurt, die den Biolandbetrieb Hofgut Ashege führt, bekam für das Lammfleisch vom Sternekoch Marcel Schiefer "Eine Fleischqualität von ganz seltener Güte" bescheinigt. 

 

 

 

 

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Schafbockversteigerung in Dettelbach

 

Am 26. und 27. Februar 2013 wird in Dettelbach die 98. Schafbockversteigerung durchgeführt. Zum Auftrieb kommen 166 Merinolandschafböcke, weitere Böcke der Rassen Coburger Fuchsschaf, schwarzköpfiges Fleischschaf und Suffolk.

 

Programm:

Dienstag: 26.02.2013
07:30 – 09:00 Uhr Auftrieb Merinolandschafböcke
09:00 – 10:00 Uhr übrige Rassen
ab 09:00 Uhr Körung und Bewertung Merinolandschafböcke
ab 10:00 Uhr Körung und Bewertung übrige Rassen

Mittwoch: 27.02.2013
ab 10:00 Uhr Versteigerung der Zuchtböcke
______________________________________________________

Veranstaltungsort:
Dettelbach, Frankenhalle

Telefon Frankenhalle 09324/980131/2 oder 0170-2887418

Homepage der Bayerischen Herdbuchgesellschaft
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Wegbeschreibung:
A3 Ausfahrt Kitzingen, an Horblach, Stadtschwarzach und Schwarzenau
vorbei Richtung Dettelbach, vor Dettelbach links ins Industriegebiet, dann
der Beschilderung Frankenhalle folgen. 

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Hier der Katalog mit den Fuchsschafen
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Ergebnis der Wollfeinheitsmessungen

 

2011 wurde von den gemeldeten Böcken in Dettelbach und Hilders, sowie von einzelnen weiblichen Zuchttieren und Zuchtböcken Wollproben (Schulter, Flanke, Keule) entnommen und in Leipzig die Wollfeinheit bestimmt.

In der Rassebeschreibung ist die Wollfeinheit festgelegt:

33-36 Mikron im CD Bereich.

 

Das Gesamtergebnis:

 

51 Böcke

 

am gröbsten

 

 

Schulter

Flanke

Keule

 

4

13

54

 

 

am feinsten

 

 

Schulter

Flanke

Keule

 

32

13

6

 

13 Mutterschafe

 

am gröbsten

 

 

Schulter

Flanke

Keule

 

4

3

6

 

 

am feinsten

 

 

Schulter

Flanke

Keule

 

4

5

4

 

In dieser Zusammenfassung zeigt sich, dass die Wolle der Böcke nach hinten zu gröber wird, wie auch meistens auf Ausstellungen und Körungen festgestellt wird. Bei den wenigen weiblichen Tieren ist diese Tendenz nicht so deutlich geworden. Im Zuchtziel wird eine Ausgeglichenheit der Wollfeinheit bei dem jeweiligen Tier nicht erwähnt, bei der Beurteilung ist die Ausgeglichenheit der Wollfeinheit höchstes Gebot. Die vorliegenden Messungen ergaben, dass wir dieses Ziel noch lange nicht erreicht haben. Selbst mit 8 und 9 bewertete Wollen zeigen große Unausgeglichenheit. Warum überlassen wir es nicht der Natur, dass die Wolle zur Keule hin gröber wird?

 

Hier einige Ergebnisse:

1.) Twix, Züchter Pricken, Wollsieger Grüne Woche Berlin:

33, 76, 34, 40, 32, 50, relativ ausgeglichen, in der Keule zu fein.

2.) 209, Züchter Kieser:

35, 08, 35, 16, 35, 44, bestes Ergebnis bei allen Böcken.

3.) 208, Züchter Kieser:

44, 76, 41, 20, 44,16, viel zu grob

4.) 3768, Züchter Lampe:

30, 88, 54, 00 39, 92, total unausgeglichen

5.) T141, Uwe, Züchter Täuber:

30, 76, 33, 72, 37, 36, vorne zu fein, unausgeglichen, deutliche Tendenz nach hinten gröber.

6.) T125, Züchter Täuber:

35, 64, 33, 68, 35, 60, relativ ausgeglichen.

Bei allen Tieren werden die Markhaare gesondert vermessen, im Feinheitsbereich um die

100 Mikron.

 

Verena Täuber

 

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Kontakt

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Fuchsschafzüchter e.V.

Sitz Coburg, Vereinsregister VR1005

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